30 Sep 2026
Fünf Jahre GGL: Etablierte Regulierung und steigende Verfahren gegen illegale Anbieter

Die Gründung und Entwicklung der Behörde
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat ihr fünfjähriges Bestehen markiert und dabei ihre Rolle als bundesweite Aufsichtsinstanz für den lizenzierten Online-Glücksspielmarkt hervorgehoben, wobei 129 lizenzierte Betreiber und Vermittler 229 Websites bis September 2026 abdecken. Experten haben beobachtet, dass die Behörde seit ihrer Einrichtung im Jahr 2021 kontinuierlich Strukturen aufgebaut hat, die eine einheitliche Überwachung ermöglichen, während sie gleichzeitig mit den Anforderungen des Staatsvertrags zum Glücksspiel von 2021 konfrontiert bleibt.
Beobachter stellen fest, dass die GGL in diesem Zeitraum ihre Position gefestigt hat, indem sie Lizenzverfahren standardisierte und Überwachungsmechanismen etablierte, die auf technologische Entwicklungen reagieren. Die Zahlen zeigen, dass der Markt unter ihrer Aufsicht gewachsen ist, ohne dass die Behörde dabei von den Herausforderungen durch illegale Angebote abgelenkt wurde.
Anstieg der Durchsetzungsmaßnahmen
Die GGL hat einen deutlichen Anstieg bei den Vollzugsmaßnahmen gegen illegale Betreiber verzeichnet, wobei die Verbotsverfahren von 68 im Jahr 2022 auf 287 im Jahr 2025 gestiegen sind. Daten aus dem Tätigkeitsbericht verdeutlichen diesen Trend, der auf eine intensivierte Überwachung und schnellere Reaktionen auf nicht lizenzierte Plattformen zurückzuführen ist, während die Behörde gleichzeitig die lizenzierten Angebote schützt.
Those who've studied this know, dass solche Entwicklungen auf eine effektivere Koordination zwischen den Bundesländern hindeuten, denn die Verfahren umfassen nicht nur Verbote, sondern auch die Sperrung von Zugängen und die Information der Verbraucher. Die Statistiken belegen, dass die Behörde ihre Ressourcen gezielt eingesetzt hat, um den Markt zu stabilisieren, und dabei auch auf Berichte aus der Praxis zurückgegriffen hat.

Forderung nach regulatorischer Flexibilität
Im Rahmen der anstehenden Evaluierung des Staatsvertrags zum Glücksspiel von 2021 hat die GGL mehr regulatorische Flexibilität gefordert, um sich besser an veränderte Marktbedingungen, technologische Fortschritte und illegale Angebote anzupassen. Die Pressemitteilung der Behörde unterstreicht, dass starre Regelungen den Umgang mit neuen Entwicklungen erschweren könnten, weshalb Anpassungen notwendig erscheinen, um die Wirksamkeit der Aufsicht zu erhalten.
Figures reveal, dass die Behörde in ihrer Mitteilung auf konkrete Beispiele aus der Praxis verweist, darunter die Notwendigkeit, schnell auf neue Technologien oder grenzüberschreitende Angebote reagieren zu können. Die GGL hat dabei betont, dass eine Anpassung des Regelwerks die Grundlage für eine nachhaltige Regulierung bilden soll, ohne dabei die bestehenden Schutzmechanismen zu schwächen.
What's interesting, ist die Verknüpfung dieser Forderung mit den gestiegenen Verfahrenszahlen, denn die Behörde sieht darin einen Beleg dafür, dass mehr Handlungsspielraum notwendig ist, um illegale Aktivitäten effektiver einzudämmen. Die Evaluierung bietet somit eine Gelegenheit, bestehende Vorgaben zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.
Ausblick auf die Evaluierung
Die bevorstehende Überprüfung des Staatsvertrags wird von der GGL als wichtiger Schritt betrachtet, um den regulatorischen Rahmen zukunftssicher zu gestalten, während die aktuellen Zahlen zu lizenzierten Angeboten und Verfahren als Grundlage für diese Diskussion dienen. Experten haben darauf hingewiesen, dass die Behörde bereits erste Vorschläge für flexiblere Mechanismen eingebracht hat, die auf Erfahrungen aus den vergangenen fünf Jahren basieren.
Die GGL hat in ihrer Stellungnahme klargestellt, dass eine Anpassung an die Realität des Marktes notwendig ist, um sowohl Verbraucherschutz als auch Wettbewerbsfairness zu gewährleisten. Die Entwicklungen bis September 2026 zeigen, dass der lizenzierte Sektor stabil wächst, doch die Zunahme illegaler Aktivitäten erfordert zusätzliche Instrumente.
Schlussbetrachtung
Zusammenfassend hat die GGL in ihren ersten fünf Jahren eine solide Basis für die bundesweite Regulierung geschaffen, die durch gestiegene Verfahrenszahlen und klare Forderungen nach Flexibilität ergänzt wird. Die Behörde plant, die Ergebnisse der Evaluierung zu nutzen, um den Markt weiterhin effektiv zu überwachen und an neue Bedingungen anzupassen, während die aktuellen Daten als Referenzpunkt dienen.